Wo bauen und was sich von Gemeinde zu Gemeinde ändert
Eine Halle steht selten dort, wo verkauft wird — sie steht dort, wo die Logistik aufgeht. Playa del Carmen liegt etwa auf halbem Weg zwischen dem Flughafen Cancún und Tulum an der Bundesstraße 307, und genau deshalb sitzt die Distribution, die Hotels von Puerto Morelos bis zur Küste von Tulum versorgt, meist dort und nicht an einem der Enden.

Playa del Carmen ist der logistische Mittelpunkt des Korridors und zugleich die schnellste Genehmigung: rein kommunales Verfahren, vier bis zehn Wochen. Cancún liegt am Flughafen und an der Anbindung nach Norden — sinnvoll, wenn die Ware per Luftfracht kommt oder der Markt die Stadt selbst ist. Tulum beliefert vor allem die eigene Hotellerie, zahlt dafür aber drei bis sechs Monate SEMA-Verfahren und häufig fehlende Netzanschlüsse.
Puerto Morelos sitzt zwischen Flughafen und Playa und führt seit 2016 eine eigene Akte. Cozumel und Isla Mujeres bedeuten Lager für den Inselbedarf, mit der Fähre als Taktgeber.
Im Landesinneren von Playa del Carmen und Cancún: kompakter Kalkstein, tiefes Grundwasser, berechenbare Plattform auf verdichteter Auffüllung — der günstigste Fall. In der Gemeinde Tulum: Karst unter Dschungel, Oberboden abtragen, Hohlraumprüfung vor der Kalkulation. Küstennah: hohes Wasser und Sand über Kalkstein, mit entsprechend dickerer Plattform.
Unter einer 2.000-m²-Platte mit Regalanlage ist ein übersehener Hohlraum kein Detail, sondern ein Baustopp. Das Gutachten kommt deshalb vor die Kalkulation des Tragwerks, nicht danach. Die Daten je Zone stehen im Zonen-Check.
Eine Logistikhalle mit Überladebrücken, Beleuchtung und Kühlraum läuft nicht mit dem, was am Bordstein liegt. Mittelspannung, Trafostation und oft eine vom Bauherrn bezahlte Leitungsverlängerung gehören ins erste Budget, und der CFE-Antrag an den Projektanfang — am Ende gestellt kostet er zwei bis vier Monate, in denen der Stahl bereits steht.
Freigegeben wird die Nutzung am Ende durch Brand- und Arbeitsschutz: STPS, eine auf das Lagergut ausgelegte Anlage und die Zivilschutzfreigabe. Der Versicherer verlangt dieselben Unterlagen.
Das Tragwerk ist der sichtbare und zugleich kleinere Kostenblock. Ebenheitsklasse des Bodens, Torausstattung, Anschlussleistung und gekühlte Flächen bewegen die Zahl weit stärker — und alle vier ergeben sich aus dem Betrieb, nicht aus der Architektur. Wir kalkulieren deshalb gegen einen definierten Betrieb, nicht gegen eine Quadratmeterzahl.
Vertraglich in zwei Stufen: Baugrunduntersuchung, CFE-Antrag und Vorentwurf mit Kostenrahmen, danach Festpreis für die Ausführung. Läuft ein Betrieb weiter, wird die Taktung Vertragsbestandteil — Arbeitsbereiche, Zufahrten sowie Staub- und Lärmfenster, vereinbart vor der Mobilisierung statt am Tor verhandelt.
Für Distribution über den ganzen Korridor: Playa del Carmen — logistisch mittig und mit dem schnellsten Genehmigungsverfahren. Für Luftfracht oder den Stadtmarkt: Cancún. Für die eigene Hotellerie in Tulum: dort, mit drei bis sechs Monaten Vorlauf.
Das Tragwerk ist der kleinere Teil. Ebenheitsklasse, Torzahl, Anschlussleistung und gekühlte Flächen bewegen die Zahl weit stärker — und alle vier kommen aus dem Betrieb.
Vier bis zehn Wochen bis zur kommunalen Genehmigung im Landesinneren, drei bis sechs Monate in Tulum. Bindend ist meist die CFE-Machbarkeit bei Leistungserhöhung: zwei bis vier Monate, parallel geführt.
Ja, ausgelegt auf das Lagergut und als Teil der Akte geführt.
Ja, mit schriftlich vereinbarter Taktung: Arbeitsbereiche, Zufahrten, Staub- und Lärmfenster.
Hallenbau in Cancún · Hallenbau in Playa del Carmen · Hallenbau in Tulum · Gewerbebau an der Riviera Maya · Zonen-Check
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